Das “Comeback” des Bikepark Todtnau in dem Rennkalender hatte lange auf sich warten lassen. Vergangenes Wochenende war es aber endlich soweit. Der IXS European Cup machte Halt im schönem Schwarzwald unterhalb des Feldberges – dem höchsten Berg Baden Württembergs. Das Fahrerfeld war auch wie am Monte Tamaro gespickt mit Top World Cup Fahrern aus aller Welt. Viele sagen, es ist wie ein kleiner Welt Cup.
Am Freitag Mittag hatte ich, auf dem Todtnauer Marktplatz, mein Lager aufgeschlagen. Direkt daneben das Scott 11 Team und der riesige Doppelstock Bus vom MS Evil Team. Dann ging es mit Marcus ab auf die Piste. Ein Paar Neuerungen gab es an der Strecke für das Rennen. Sonderlich positiv waren sie nicht aber immerhin spannend. Das Training lief bestens.
Samstag Qualitag. Training war bestens, die Strecke lief auch besser. Dann gegen halb sechs Abends war der Qualifikationslauf. Ich glaube jeder Fahrer war gespannt wie die Beine auf die Strecke reagieren. Immerhin musste man am Ende 100m (gefühlte 70Grad Steigung) bergauf treten. Aus den Beinen war dann natürlich die Luft raus. Resultat: Platz 21 – Fünft bester Deutscher.
Abends nach der Quali gab es dann noch ein wenig Spaß auf dem Marktplatz. Die Soulrider hatten einen Fussball und eine Frisbee Scheibe am Start – auch die Jungs vom MS Evil Team hatten gefallen gefunden. So kam was kommen musste – ein Match! Deutschland vs. MS Evil. 2 Parkbänke dienten als Tore und los gings. Wyn Masters spielte in Socken und Flip Flops – Brook MacDonald könnte beim Rugby genauso viel Erfolg haben wie im Downhill. Markus Pekoll hat man angemerkt das er den Ball öfters schon am Bein hatte. Luke Strobel hatte sich als kleiner Mittelfeldspieler auch gut gemacht. Nun ja, nach einer halben Stunde und KEINEN Schäden (warum auch immer) stand fest, das auch im Fussball das MS Evil Team die Nase vorn hatte. Revanche folgt!
Zurück zum Thema. Sonntag Finaltag. Mein Körper hatte nach dem Samstag genug. Kein Saft mehr. Die Sonne zog super viele Zuschauer nach Todtnau an die Strecke, die Stimmung war also gesichert für´s Finale. Dann ging´s Los! Ich war diesmal echt aufgeregt und vor allem war meine Kraft im Keller. Eine halbe Minute nach dem Start machte ich schon den ersten großen Fehler und hatte wichtigen Schwung verloren für das erste lange Tretstück. Dann kam das lange flache Wurzelstück. Ich hatte Schwung verloren wo es nur ging – aber dann wurde es besser. Ab dem Hasstunnel lief es dann ganz gut. Die Zuschauer wurden immer lauter – es war der Wahnsinn! So laut war es lange nicht mehr an einer Strecke. Am Ende hatten mich die großen Patzer natürlich etwas zurück geworfen. Platz 24 – fünft bester Deutscher.
Bis zum Dirt Masters Festival in Winterberg!




