La Dolce Vita di Pino in Ticino

Ticino…
Auch ohne Startnummer kann es schön sein!

Am vergangenen Wochenende wurde ich von einem alten Freund namens Ritchi in sein kleines, aber sehr feines Häuschen oberhalb von Luino eingeladen. Also Freitag abends das Rennrad geschnappt und ab „in direzione Italia“.

Nach ausgiebigem Frühstück mit wunderschönen Blick auf den Lago Maggiore, gingen wir auf die erste Tour hoch zum Lago D´Elio… Einer der größten Stauseen rund um den Ticino. Von dort fuhren wir über den Passo Neggia auf 1.395 Meter ü. M. Diese kleine Passstraße war bei den heimischen Radkollegen sehr beliebt und so gab es an der einen oder anderen Passage doch ein kleines Duell 🙂 Oben angekommen wartete ich auf Ritchi, der seinem 20 Jahre alten Carraro mit der Klassikerübersetzung immer noch treu ist. Die Aussicht war grandios und daher hatten wir es auch nicht eilig wieder runter in Richtung See zu rollen. Nach zwei gepflegten Espressi oben in der Bar, entdeckte ich einen schön angelegten MTB Trail, der den Namen Carbon-Trail trug. Daher war klar, dass nächstes mal auch das Bike mit muss 🙂
Unten angekommen verspürte unser Magen ein leichtes Verlangen nach Verwertbarem und so machten wir vor der „Maccelleria“ halt – Zwei Entrecote und ein paar Stücke Lamm bitte. Ritchi schmiss den Grill an und so ließen wir den Abend bei Sonnenuntergang, Primitivo di Manduria und köstlichem Fleisch ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es in das Valle Verzasca – bekannt für den wohl längsten Bungy Sprung mit rund 220 Meter entlang der Staumauer (Location für James Bond/„Goldeneye“). Nach einem kurzen Stop auf der Brücke, ging es dann schließlich weiter talaufwärts zum „Ponte di Pietre“.
Alles in allem war es ein super Wochenende und das quasi bei uns um die Ecke 🙂

Dolce vita/Das Leben ist schön
Teamrider Pino

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