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24h Rennen Finale Ligure

so, nun war es soweit. Unser erster richtiger Härtetest in dieser Saison stand an. Das legändere 24 Stunden-Rennen in Finale Ligure (Italien). Man hatte ja schon viel darüber gehört und so dachten wir, da machen wir mit! Dass dieses Rennen in Italien wohl einen hohen Stellenwert hatte, zeigte das starke Teilnehmerfeld. Insgesamt waren 2000 Fahrer (limitiert), bestehend aus Solofahrer, Vierer, Achter und Zwölferteams am Start. Unter anderem auch der Profi Mirko Celestino und diesjähriger Sieger des 24 Stunden-Rennens. Auch die Topausrüstung der anderen Teams lies darauf schließen, dass die Sache ganz schön ernst genommen wurde. Aber auf der Strecke ging man sehr fair miteinander um, da ein Überholen aufgrund der Streckenführung nicht immer einfach war.Es war klar, dass die Begeisterung für ein 24 Stunden-Rennen hierzulande bei einigen XC-Fahrer nicht sehr gross ist und so entstand ein Mix-Team aus den Fahrern Miggel und Pino (follow me) Hartmut Kühl und Stefan Schneider (SG-Rheinfelden). Hardy und ich reisten schon am Freitag an und "inspizierten" schon mal die Strecke. Leider entpuppte sich das als keine gute Idee, da wir nicht auf der XC-Strecke fuhren sondern auf der Freeride-Strecke. So lagen wir nach wenigen Kilometer schon beide heftig auf der Nase und das flöste uns mächtig RESPEKT ein. Schließlich landeten wir doch auf der richtigen Strecke und da waren wir uns alle einig. So eine schöne XC-Strecke ist bis dato keiner von uns gefahren. Die Strecke ( 11,8 KM und 300 HM) war bergauf wie bergab technisch und sehr anspruchsvoll und man musste immer 100 % konzentriert sein. Aber dafür auch sehr schön, insbesondere der Blick auf´s Meer jeweils am Grat entlang, oder die 20 Anlieger bis zum Zieleinlauf um nur einge Passagen zu nennen. Ok, wir haben einiges falsch gemacht und da ist auf jeden Fall noch Potenzial drin (2011 wir kommen wieder) und so mussten wir uns mit dem 22. Platz von 50 gewerteten Teams zufrieden geben. 2 Platten, defektes Licht, vergessener Transponder und und und ließen an diesem Renntag leider kein besseres Ergebnis zu. Auf jeden Fall hat es ein Rießenspass gemacht und der Virus hat uns wieder infiziert...und eins ist klar, nach dieser Strecke haben wir die Hosen so schnell nicht mehr voll ;-)

Pino