Dakine Freeride Festival

Zusammen mit Marc beschloss ich, an das diejährige Dakine Freeride Festival nach Saalbach-Hinterglemm zu fahren. Natürlich haben wir uns auch im Vorfeld schon für das Massendownhillrennen Scott Gang Battle angemeldet.

Da der Weg von Basel nach Saalbach doch knappe 6 Stunden dauert, beschlossen wir einen Zwischenstopp in Ischgl einzulegen um im Vorfeld des Festivals noch abseits des ganzen Trubels einen Tag Biken zu gehen. Wir wussten nicht viel über Ischgl, waren jedoch aufgrund einiger Empfehlungen zuversichtlich, dass es ein toller Tag werden würde.

Da das Wetter in Ischgl nicht sehr gut war, beschlossen wir erstmal nur eine Bergfahrt zu lösen und auf die Tageskarte zu verzichten. Es stellte sich später heraus, dass diese Entscheidung die richtige war, denn kurz nach unserem Afterride-Bier fing es an zu regnen und wir brachen auf in Richtung Saalbach. Die Abfahrt in Ischgl hat jedoch serh viel Spass gemacht und führte uns über einen technischen Wanderweg in klassische Alpensingletrails mit viel Tempo und flow. Genau das richtige um uns für das Freeride Festival einzustimmen.

Unsere Startnummern konnten wir noch am Donnerstagabend im Rennbüro abholen und o machten wir uns am Freitagmorgen als erstes auf die Strecke 9 Km lange Strecke des Scott Gang Battles welche über 1000 Höhenmeter zur Talstation des Schattbergexpress führt. Die Strecke bot von Schotterwegen über Tretpassagen, Singletrails, Wurzelteppichen und Northshores eigentlich alles was das Freeriderherz begehrt. Es machte richtig Laune  die Strecke zu fahren und trotzdem beschlossen wir nach der dritten Abfahrt, noch ein wenig Festivalluft zu schnuppern und gönnten unseren Bikes eine Pause.

Am Samstag war das Qualirennen angesagt, dort wurde in Gruppen von 30 Mann gestartet. Ich benötige 12 Minuten und 45 Sekunden für die Strecke und das brachte mir Platz 50. ein und somit ein Startplatz in der Gruppe der 120 schnellsten Fahrern am Sonntag im Finale.

Das Finale am Sonntag verlief nicht ganz so gut. Bereits am Start kam es zu ersten Stürzen und auf der Strecke herrschte regelrechter Krieg um die Einreihung der Fahrer. Ich hielt mich ein wenig zurück und griff lediglich auf der Trettpassagen an um die andern Fahrer zu überholen. Auf den Singletrails versuchte ich mich zu erholen um einen Defekt oder einen Sturz zu vermeiden. Die Taktik ging dann doch noch auf und trotz einem absolut verpatzten Start reichte es mir im Finale noch für Platz 53.

Das Wochenende war absolut spassig. Wir haben tolle Leute kennegelernt, gute Parties gefeiert und hatten ne Menge Spass und gute Abfahrten. Das nächste Jahr sind wir garantiert wieder dabei!

 

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