Konstanzer City-Radrennen

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 Ralf Bär beweist Sprintschnelligkeit

Am Konstanzer City-Radrennen standen mit Adrian Fingerlin und Ralf Bär zwei Rennfahrer des Follow me Racing Teams am Start. Ralf kam im Rennen der Kategorie Masters auf Platz sieben. Adrian wurde vom Pech verfolgt und gab das Rennen auf.

30 Runden sowie sechs Wertungen wurden bei den Senioren ausgefahren. Im Fahrerfeld von rund 30 Mann war auch Ralf dabei. „Ich fühlte mich von Beginn an gut und testete gleich am Anfang an, was so geht“, sagte Ralf. Nach der ersten Wertung konnte sich eine Dreier-Gruppe lösen, zu welcher Ralf den Anschluss nicht schaffte. Die Gruppe harmonierte und konnte sich bis Rennende behaupten. Zwischen die Führenden und das Feld konnte sich mit dem Diesel (Andreas Feistel) ein einzelner Fahrer setzen. Auch er hielt sich konstant vor dem Feld. Gesamthaft konnten sechs Fahrer punkten. So ging es im Schlusssprint um Rang sieben.
„Nach der letzten scharfen Linkskurve bogen wir auf die Zielgerade, ich trat an und zog den Sprint von vorne über 300 Meter an. Ich konnte Andreas Beck vom RVC Reute noch in Schach halten und sicherte mir so den siebten Platz“, zeigte sich Ralf nach dem Zieleinlauf zufrieden.
Es gewann Erk Frank vom KMO-Cycling-Master Team.

Adrian verpasst den Anschluss

Bei Adrian, welcher in Konstanz im Rennen der C-Klasse an den Start ging, lief es nicht so rund. Aufgrund eines sich vor ihm ereigneten Sturzes verpasste er den Anschluss an das Feld. Kurze Zeit später konnte sich Adrian in einer 11er-Spitze wiederfinden, musste diese jedoch zehn Runden vor Schluss ziehen lassen.

Erst sonnig, später stark bewölkt

Einen Tag zuvor stand Florian Böhler an der Berner Rundfahrt in Lyss (SZ) am Start.
Das Feld von rund 80 Startern hatte drei Runden, mit insgesamt 102 Kilometern und 1200 Höhenmetern zurückzulegen.
Ähnlich wie das Wetter verhielt es sich auch mit dem Rennverlauf von Florian: erst sonnig, später stark bewölkt. So zogen bereits nach rund acht Kilometern die Wolken über Florian auf. „Auf einen Schlag war die Luft raus. Aus dem Reifen wohlbemerkt. Da es keinen Materialwagen gab musste ich das Rad selbst flicken“, sagte er. Die komplette Aktion hatte eine Menge Zeit gekostet. Aber Florian bewies Kampfgeist und fuhr das Rennen mit einer nachfolgenden Junioren -Gruppe weiter. Diese hatten jedoch nur noch zwei Runden zu fahren. Und so nahm Florian die letzten 30 Kilometer alleine in Angriff. Er sicherte sich neben den Sympathien der Zuschauer auch die rote Laterne des letztplatzierten Rennfahrers.

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