Rennen in Reute und Wyhl

Das follow me road bike racing team beim Radrennen in Reute Whyl

Zehn, elf und eine gute Tat

Am Freitagabend war Timo an den Start des 1. Belle Afterwork Kriteriums in Wyhl am Kaiserstuhl gegangen. Es war das erste Rennen nach einer rund dreieinhalbwöchigen Krankheitspause. Dementsprechend ohne grosse Erwartungshaltung in Bezug auf ein gutes Resultat ging der Fome-Fahrer ins Rennen. Das Ziel lautete wieder in den Rennmodus zu kommen.
Sechs Punktwertungen wurden ausgefahren, bei welchen Timo zwei Mal ein Pünktchen holen konnte. „Nach den Sprints war die Puste jeweils ziemlich raus. Diese lange Pause spüre ich enorm“, sagte Timo. Am Ende sollte es jedoch noch auf Platz elf reichen. Es gewann Lukas Altenkamp vom RV Stegen.


Daddy in den Top Ten


„Team-Daddy“ Ralf Bär landete bei seinem Wiedereinstieg ins Renngeschehen auf einem guten zehnten Platz am Rennen in Reute. Im Sprint der Masters II-Klasse fehlte Ralf jedoch der letzte Punch. Durch den USA-Trip im Rahmen des RAAM (Race Across America) und einer anschliessenden Erkältung, musste der Lörracher auf ganze fünf Wochen Training verzichten. „Leider fehlte mir der richtige Druck um Sprint, wobei mir am Ende nur wenige Meter gefehlt haben. Ich denke für meine Trainingsstand ist das Ergebnis in Ordnung“, kommentierte Ralf sein Resultat.


Die gute Tat


Mit Adrian ging ein weiterer Fahrer in Reute an den Start. Adrian, der in der Elite-Klasse gestartet war, zeigte sich sehr aktiv und versuchte sein Glück in einer Fluchtgruppe. Leider blieben seine Bemühungen ohne Erfolg. Da die grossen Teams einen Massensprint herbeiführen wollten, wurde möglichen Ausreissern keine Chance gegeben. So kam es zum erwünschten Sprint des Feldes. Adrian, der vor einigen Jahren in Reute schwer gestürzt war, hielt sich aus dem Finale heraus und nahm die letzte Runde im hinteren Teil des Feldes in Angriff. „Etwa zwei Kilometer vor dem Ziel gab es wie ich erwartet hatte einen grösseren Sturz mit mehreren Rennfahrern. Ich habe gemeint meinen Kumpel Nico Knab unter den Gestürzten entdeckt zu haben, so hielt ich an um nach dem Rechten zu sehen“, sagte Adrian. Er hatte sich jedoch getäuscht, denn es handelte sich um Nicos Teamkollegen, der sich verwundert über die Hilfsbereitschaft eines Konkurrenten zeigte.   

Mit den Plätzen zehn und elf konnten Ralf Bär und Timo Albiez die Rennen in Reute und Wyhl beenden. Sportgeist bewies Adrian mit einer guten Tat.

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